Verbesserung von Lebensverhältnissen durch soziale Innovation

Soziale Innovation

Soziale Innovation ist der gezielte Einsatz von Innovationen, Unternehmertum und Kreativität zur Schaffung inklusiver Geschäftsmodelle, die Menschen dazu befähigen, ihre Lebensverhältnisse zu verbessern und sozialen Einfluss auf verantwortungsvolle Weise zu verstärken. Unser Fokus liegt auf ländlichen Gebieten in Afrika südlich der Sahara, wo wir den Zugang zu Gesundheitsleistungen fördern und die landwirtschaftliche Produktivität sowie nachhaltige Ertragskraft verbessern. 

Gezielter Einsatz von Innovationen, Unternehmertum und Kreativität zur Verbesserung von Lebensverhältnissen. 

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Unser Ansatz:

     

      Social Innovation Ecosystem Fund

       

      Im Rahmen des Social Innovation Ecosystem Fund vergibt die Bayer Foundation in den kommenden Jahren insgesamt 20 Millionen Euro an soziale Innovatoren mit einem geographischen Schwerpunkt auf Sub-Sahara-Afrika. Mit diesem Fonds sollen wegweisende technologische und unternehmerische Lösungen gezielt gefördert werden, die afrikanischen Kleinbauern und ihren Familien dabei helfen, sich selbst aus der Armut zu befreien. 

       

       Sozialunternehmer, die für die ländliche afrikanische Bevölkerung skalierbare Lösungen in den Bereichen Gesundheit und Ernährung sowie nachhaltiges Wachstum anbieten. 

      Welches sind die wesentlichen Nominierungskriterien? 

       

      • Alle Bewerber müssen die Phase des Konzeptnachweises (Proof of Concept) abgeschlossen haben 

       

      • Alle vorgeschlagenen Projekte müssen innerhalb der festgelegten Projektdauer mindestens 200.000 Menschen erreichen können 

       

      • Ein klar umrissener Anwendungsbereich und messbare Leistungskennzahlen sind Voraussetzungen. Alle Projektaktivitäten müssen angemessen dokumentiert werden 

       

      • Die gesamte Dokumentation muss von unabhängigen Stellen geprüft werden können 

       

      • Alle Bewerber müssen Erfahrungen in angemessener Berichterstellung und Wirkungsmessung nachweisen 

       

      myAgro – Senegal, Mali und Tansania

      Das gemeinnützige Sozialunternehmen myAgro erhielt Mittel aus dem Bayer Social Innovation Ecosystem Fund, um sein wegweisendes Modell weiter voranzutreiben. Mithilfe von Mobiltelefonen erhalten Landwirte die Möglichkeit, eigenes Geld in Kleinstbeträgen über eine digitale Plattform zu sparen und dann in hochwertiges Saatgut, Dünger, Geräte und landwirtschaftliches Training zu investieren. Weitere Informationen finden Sie unter www.myagro.org

      Mercy Corps / Pula Advisors – Simbabwe

      Dem Sozialunternehmen Mercy Corps wurden Gelder aus Förderung dem Bayer Social Innovation Ecosystem Fund gewährt, um mit einer datengesteuerten Innovation Kleinbauern zu größerer Reichweite und höheren Erträgen zu verhelfen. Weitere Informationen finden Sie unter www.mercycorps.org

      PATH – Senegal und Mali

      Das Sozialunternehmen PATH erhielt von der Bayer Foundation Mittel aus dem Social Innovation Ecosystem Fund, um die Malariabekämpfung in Gemeinden in Tambacouda (Senegal) mit einem integrierten Ansatz auf Basis von Gesundheit und Landwirtschaft zu unterstützen. Mehr erfahren Sie unter www.path.org

      Living Goods – Uganda

      Living Goods, eine Non-Profit-Organisation, die kommunale Gesundheitsarbeiter mit digitalen Tools ausstattet, wurde über den Bayer Social Innovation Ecosystem Fund gefördert, um in afrikanischen Ländern südlich der Sahara nutzbringende Gesundheitsdienstleistungen für Frauen und ihre Famiilien im ländlichen Raum anzubieten. Weitere Informationen finden Sie unter www.livinggoods.org

       

        Der Bayer Foundation Women Empowerment Award ist eine Auszeichnung für Frauen (oder deren männliche Unterstützer), die bahnbrechende innovative und unternehmerische Lösungen zur Bekämpfung des Welthungers und für den Zugang zu Gesundheitsleistungen für alle Menschen schaffen und umsetzen. Der Award beinhaltet Geld- und Sachleistungen im Gesamtwert von ca. 40.000 EUR. Er wird im Rahmen des Social Innovation Catalyst Programms der Bayer Stiftung vergeben.

        Gründer/innen von Sozialunternehmen, die nachweislich hohe soziale Wirkung durch ihre Initiativen in den Schwerpunktbereichen Gesundheit oder Landwirtschaft in Sub-Sahara-Afrika erzielen.

        Welche Bewerbungsunterlagen werden für meine Nominierung benötigt?

        • Empfehlungsschreiben von zwei anerkannten Führungspersönlichkeiten

        • Überblick über bisher erreichte Meilensteine, Erfolge und nachhaltige Wirkung

        • Geschäftsplan einschließlich eines strategischen Skalierungsplans

        • Lebenslauf

         

        Wie ist der zeitliche Ablauf?

         

        Der Beginn der Nominierungsphase wird über die Website bekanntgegeben.

         

        Ohne Kooperation keine soziale Innovation – Deshalb arbeitet die Bayer Foundation erfolgreich mit  Sozialunternehmen weltweit daran, Ökosysteme aufzubauen und zu unterhalten für eine Welt, in der getreu unserer Vision Health for All and Hunger for None alle Menschen Zugang zu Gesundheitsversorgung haben und niemand Hunger leiden muss.

         

          Social Impact Start-up Academy (SISTAC)

          Die Bayer Foundation hat die Social Impact Start-up Academy (SISTAC) mitbegründet. SISTAC ist eine einzigartige Action-Learning-Plattform, die Studierende und soziale Innovatoren dabei unterstützt, bahnbrechende soziale Innovationen zu entwickeln, die sich mit den dringlichsten Fragen im Zusammenhang mit den UN Nachhaltigkeitszielen 2 und 3 („Kein Hunger“ und „Gesundheit und Wohlergehen“) beschäftigen. Das Programm ist integraler Bestandteil eines Master-Studiengangs für Social Innovation und Entrepreneurship an der Ingolstadt School of Management. Beispiele für bisherige Projekte sind eine Machbarkeitsstudie für den Einstieg auf einen neuen Markt, die Entwicklung eines Business Plans oder die Unterstützung mit Spendenkampagnen und Crowdfunding.

           

           

          • Studierende an der Ingolstadt School of Management

           

          • Universitäten, die an einer Kooperation mit SISTAC interessiert sind 

           

          • Professoren, die an einer Aufnahme ihrer Universität interessiert sind

           

          • Soziale Nachwuchsinnovatoren, die eine innovative Idee mit sozialem Einfluss und Potenzial für globale Skalierung haben 

           

          • Die Anzahl der Plätze für Projekte je Semester variiert mit der Anzahl der Studierenden, die sich in den Master-Studiengang einschreiben. Normalerweise gibt es drei bis fünf Projekte, die jeweils von Gruppen aus drei bis fünf Studierenden unterstützt werden. 

           

          Was sind die Nominierungskriterien?

           

          Zum einen der Nachweis der Reife und Innovationskraft des Projekts (Ideen-, Orientierungs- oder Planungsphase) sowie der Machbarkeit des (sozialen) Geschäftsmodells und zum anderen der Schwerpunkt auf den Zielen zwei und drei für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen.

          Gründer von Bisa M-Health Raindolf Owusu

          Die Idee: Service-App für Online-Termine mit Ärzten; Revolutionieren der Art und Weise, wie Menschen in abgelegenen Gebieten Afrikas Erstzugang zu Ärzten und Krankenhäusern erhalten. 

          Sozialer Einfluss: Millionen von Menschen im ländlichen Afrika leben mehr als eine Tagesreise von der nächsten Arztpraxis entfernt und haben kaum oder keinen Zugang zu medizinischer Grundversorgung. Die BISA-App („Frag‘ deinen Arzt online“) gibt Menschen in Afrika Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen. 

          Einsatzgebiet: Ghana und Senegal

          Gründer: Raindolf Owusu

          Website: www.bisaapp.com

          Video: Imagefilm

           

          Wenn Sie weitere Fragen zu unseren Awards haben, klicken Sie bitte hier:

          bayer.foundations@bayer.com